Jürgens
Holzbearbeitung GmbH
In der Schlah 45, 57399 Kirchhundem-Marmecke
Tel. 02723-97680 / Fax 02723-976855

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Wie funktioniert Nahwärme?


1. Energieerzeugung / Hackschnitzelheizanlage
Betreiber Wärmenetz und Erzeugung: Jürgens Holzbearbeitung GmbH
Durch den nachwachsenden Rohstoffe Holz wird CO2-Neutral verbrannt und hierdurch Heißwasser erzeugt.

2. Rohrleitung
In einer Rohrleitung wird mit Heißwasser die Wärme von der Energieerzeugunsanlage zu den einzelnen Haushalten transportiert.

3. Wärmemengenzähler
Die abgenommene Wärme wird mit einem geeichten Wärmemengenzähler ermittelt. Es wird nur gemessen was auch verbraucht wird.

4. Hausstation
Die Wärme aus den Rohrleitungen wird hier mittels eines Wärmetauschers in die Haus-Installation übertragen. Diese Anlage ersetzt den Heinzungskessel. Die Systeme bleiben getrennt, die Heizungsfunktionen bleiben wie Sie sie kennen.

 

Die Vorteile einer Nahwärmeheizung


Warum Nahwärme?
- Hohe Preissteigerung bei fossilen Energieträgern
- Keine Preisstabilität bei fossilen Energieträgern
- Aktiv zum Klimaschutz und der Energiewende beitragen
- Regionale Wirtschaft fördern

Wärmevergleich zu Heizöl
- Nahwärme = 100% reine Nutzwärme
- Brennwertverluste bei Öl = 6%, Kesselwirkungsgrad 75-80%
- Nur 70-75% des Öls werden zu Nutzwärme umgewandelt!

FAZIT
- Nahwärme = Alternative zu konventionelle Erdgas- & ölversorgung, da heute schon finanziell attraktiv
- Effektive Nutzung der vorhandenen ökologischen Energie
- Haltbarkeit des Nahwärmenetzes min. 30 Jahre
- Investition in die Zukunft = günstiger Wärmebezug auf lange Sicht!
- Projekt aus der Region = Energieautark!!!
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Wie alles begann...


Im Jahr 2009 hat die Jürgens Holzbearbeitung GmbH eine Hackschnitzelheizung der Fa. WVT Bioflamm in einer Größe von 400 KW errichten lassen. Mit ernormen Aufwand wurde das Heizungsgebäude mit der Bunkeranlage in den felsigen Hangbereich des Sägewerks gebaut. In erster Linie sollte die Heizungsanlage zwei Trockenkammern, das Büro u. Werksattgebäude so wie eine Schreinerei u. Lagerhalle mit Wärme versorgen.

Im November 2010 reift der Gedanke mit dieser Heinzanlage ein Nahwärmenetz zu versorgen. Am Beispiel des Ortes Lieberhausen, die eine Nahwärmeanlage in Form einer Genossenschaft betreiben, informieren sich Betriebsleitung und Interessenten vor Ort. Im Vordergrund steht die finanzielle Ersparnis und die Entlastung der Umwelt durch den reduzierten CO2 Ausstoß.

Es folgen Versammlungen mit der Interessengemeinschaft in denen über die Machbarkeit des Vorhabens diskutiert wird. Es dauerte nicht lange bis alle Interessenten mit der Jürgens Holzbearbeitung GmbH als Betreiber der Nahwärmeheizung einen Wärmeliefervertrag abschließen.

Im Spätsommer 2011 beginnen die Bauarbeiten. Auf rund 1 km werden Gräben geworfen und hochwertige Edelstahl Fernheizrohre verlegt. Die Hackschnitzel-Heizanalge wird um zwei Pufferspeicher mit einem Fassungsvermögen von je 17.500 Litern erweitert. In den 20 Teilnehmerhäusern wird eine Übergabestation installiert, in denen die Wärme aus den Fernheizrohren an das Rohrsystem eines einzelnen Hauses übergeben wird.

Im Januar 2012 war es dann soweit, die Pumpen der Fernheizleitung werden eingeschaltet. Den Teilnehmern wird ausreichend Wärme geliefert und jeder angeschlossene Teilnehmer kann nun die Wärme aus dem Nahwärmenetz genießen.

Vorteile wie Einsparung der Heizkosten im Vergleich zur Ölheizung, zwei weitere freie Kelleräume durch den Wegfall von Ölheizung und Öltank, die Einsparung von Wartungs und Schornsteinfegerkosten sind hier ein sehr angenehmer Nebeneffekt.